Schön erklärt: Virales Marketing. Was es ist, wozu es gut ist, wie es geht - und wie es in die Hose geht. Zu Wort kommen u. a. Thomas Zorbach and Martin Oetting.
26-01-10
Virales Marketing im Fernsehen bei 3Sat
14-01-10
Ziel verfehlt? Welches Ziel?
Ich gönne den Herren ja den Anblick. Alle Bikinis sitzen perfekt. Allerdings zweifle ich daran, dass die Kerle irgendwas anderes als die knapp bekleideten Mädels gesehen haben. Und wenn doch: Würden sie sich oder ihrer Frau / Freundin den neuen kleinen Fiat kaufen? Ich befürchte, wenn sie überhaupt in Kauflaune versetzt wurden, dann spendieren sie ihrer Liebsten am ehesten einen neuen Bikini.
Warum bloß hat die Agentur keine knackigen Jungs auf die Straße geschickt? Wenn der kleine Fiat doch wohl überwiegend von jungen Frauen gefahren wird ...?
13-01-10
Erfolg braucht einen langen Atem. Keep Walking!
An diesem Video stimmt alles. Der schottische Slang, die Umsetzung des Claims, der Weg durchs schottische Hochland (es soll ein einziger Take gewesen sein) und am Wegesrand die Milesstones der schottischen Tradiotionsmarke. Kurz: Ich bin begeistert von Johnnie Walker. Keep Walking!
Falls Sie sich über die englischen Untertitel wundern: Der schottische Highland-Slang ist für Engländer ähnlich anstrengend und fremd wie Bayerisch für Nord- und Mitteldeutsche.
Nicht meckern. Guter Service ist unbezahlbar.
Der geschäftsführende Nachfolger eines ehemaligen Kunden ruft abends um 19 Uhr an. "Ich benötige dringend unser Signet in digitaler Form. Haben Sie noch die Rohdaten unseres Projekts?" Es geht um ein einen Schriftzug. Ein Logo mit Claim. Beides wurde von mir zu Beginn meiner Selbstständigkeit entworfen. Die dazu gehörende Anzeige eines lokalen Autohändlers erscheint seither zwei Mal jährlich im örtlichen Blättchen.
Jetzt also, nach 12 Jahren!, fällt dem Geschäftsführer ein, dass die Qualität des zig-fach kopierten Logos nicht genügt, um so neumodische Errungenschaften wie das Werbebaukastensystem vom VW-Konzern richtig zu nutzen. Man verlangt JETZT (hört, hört) PDF für den Druck und JPG fürs Web. Aber man selbst fände in den alten Unterlagen nur noch ein bescheiden gedrucktes Blatt Papier. Wo ist das Original?
Continue reading "Nicht meckern. Guter Service ist unbezahlbar." »Der Dienstleister und sein zahlungsunwilliger Kunde.
Aus gegebenen Anlass muss ich doch mal wieder dieses geniale Video hervorkramen. Kunden, die knausern, feilschen oder schlicht die Zeche nicht zahlen wollen, sind mir ein Graus. Am schlimmsten sind diejenigen, die meinen, der Fehler läge beim Dienstleister selbst. Würde der nicht so hohe Preise berechnen, gäbe es überhaupt kein Problem.
Doch wovon soll unsereins leben, wenn man Arbeitsleistung, Service und Knowhow nicht vernünftig kalkuliert.
12-01-10
Nichtkunden nerven. Faire Kunden nicht.
Wer einen Onlineshop betreibt und
Newsletter versendet, kann ein Lied davon singen: Leute beschweren
sich über alles und jedes. Mal können sie nicht richtig klicken. Mal
sind sie nicht fähig, einen Gutscheincode richtig einzusetzen.
Manche beschweren sich zwei Wochen nach Ablauf einer Aktion, dass
der Wunschartikel nicht mehr zum Sonderpreis zu haben ist. Besonders
beliebt sind auch die Experten, die den Link zum Abbestellen des
Newsletters nicht finden und deswegen auf Return/Antworten klicken.
Nun weiß man ja als gute Newsletter-Texterin: Jeder Kunde hat Recht und jeder Kunde will König sein. Aber wenn das dazu führt, dass ein Kunde sämtliche guten Manieren verliert, dann hat er für mich jeden Anspruch auf die Königskrone verloren. Was bleibt ist ein unfreundlicher Typ mit schlechten Manieren.
Das Schlimme ist: Unter den Onlinekunden scheinen schlechte Manieren zu grassieren. Sie erwarten grundsätzlich Dumpingpreise, raffen, was es zu raffen gibt und suchen förmlich nach Fehlern im System, nur um sich hinterher lauthals darüber zu beschweren. Es könnte ja sein, dass der Shopbetreiber sich genötigt sieht, Ware noch billiger herzugeben.
Bemerkenswert dabei: Es sind immer nur die Nichtkunden, die sich
so unmanierlich verhalten. Gute Kunden haben das alles nicht nötig.
Sie sehen den Shopbetreiber als Partner und schätzen dessen Service.
Onlinekunden sparen Zeit, lange Wege, Parkzettel und Fahrkarten und
erhalten wenige Tage später das Bestellte gut verpackt an der
Haustür. Besser geht's doch nicht.
Es gibt keinen Grund, sich
bei/in Onlineshops rüpelhaft aufzuführen. Oder haben Sie schon mal
jemanden gesehen, der im Supermarkt vor Ort sich lauthals über
verpasstes Sonderangebot beschwert. Ober darüber, nicht schon am
Supermarkteingang mit einem Geburtstagsgeschenk überrascht worden zu
sein?
10-01-10
Vintage Ad Browser. Webung im Wandel
100.000 Werbeanzeigen verspricht der Vintage Ad Browser anzuzeigen. Fein säuberlich sortiert in Dekaden und Branchen. Doch leider, leider sind die allermeisten Beispiele aus Amerika. Sei's drum. Nett anzusehen und aufschlussreich sind diese alten Werbeanzeigen dennoch.
09-01-10
21 Logos im Wandel der Zeit
Sehenswert: Wie sich die Logos von 21 Global Players im Laufe der Jahre verändert haben. Eine erstaunliche Entwicklung.
Wäre schön jetzt auch eine ähnliche Liste mit Slogans zu finden. Wer weiß da was?
13-12-09
Aus der Hölle. Über Kunden und die lieben Kollegen.
Über das merkwürdige Verhalten erwachsener Auftraggeber kann jeder Wort- und Bildarbeiter ein bittersüßes Liedchen singen. Jetzt hat sich jemand endlich mal den Spaß gemacht, die schönsten Geschichten "aus der Hölle" aufzuschreiben.
Der Gerechtigkeit halber sei gesagt: Sehr viel schlauer als so mancher Kunde, sind die lieben Kollegen auch nicht.
Eine Aufforderung zum Mitmachen!











