Eines der wichtigsten Gründe, warum ich grundsätzlich auf
Blog- und Fotodienste im Internet verzichte, erklärt sich mit dieser
Schreckensnachricht. Nutzer des AOL-Fotocenters
werden in den nächsten Tagen sämtliche Fotos verlieren, wenn sie sie
nicht zuvor auf der eigenen Festplatte sichern. Denn ab 1.1.2009
schließt der AOL-Service für Fotofreunde und dann ist alles
unwiederbringlich verloren. Langeweile zwischen den Jahren kommt für
AOL-Fotocenter-Nutzer nicht auf.
So, und denken Sie dieses Szenario mal etwas weiter: Wie viele Blogdienste bieten für lau Blogs an. Oder was ist mit FlickR mit seinem kostenlosen Speicher für Fotos aller Art. Oder Youtube. Oder MySpace, StudiVZ und Co. Wenn diese Anbieter dicht machen, was ja Angesicht der Finanzkrise und dem weltweiten Geschachere um Aktiengesellschaften jeglicher Art gar nicht so abwegig ist, gucken sämtliche Nutzer belämmert aus der Wäsche. Sie alle sind hereingefallen auf so genannte kostenlose Services. Dienste, die harmlos wirken und deren Verlust so manches Web-Zwo-Punkt-Null-Projekt den Boden unter den Füßen wegziehen wird. Von jetzt auf dann.
Dagegen helfen nur solide kalkulierte und programmierte Web-Projekte, die auf eigenen Servern laufen. Und Software, die zwar gerne kostenlos sein kann, so lange sie auf dem eigenen Webspace läuft und nicht irgendwo, von wo aus es per Mausklick gerne mal auch ins internette Nirwana geht ohne dass unsereins irgendeinen Einfluss darauf nehmen kann. Alles klar?




