Papier? Wer braucht heutzutage noch Papier, wo es doch Apps für alles gibt.
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Nette Werbeidee: Apps für alle(s).
25-03-13
Ist das wirklich eine gute Werbeidee?
Das Schweizer Familienunternehmen Pastorini stellt Spielzeug her und legt dabei Wert auf die nachhaltige und ökologisch korrekte Produktion. Genau das soll auch die neue Werbekampagne demonstrieren. Auf den ersten Blick scheint der Agentur Lesch+Frei das auch gelungen zu sein.
Beim zweiten Blick bekomme ich jedoch Bedenken: Als Kunde würde ich mich nämlich fragen, musste tatsächlich ein (ganzer) Baum für dieses Spielzeug sterben? Eine zweischneidige Sache, oder was meinen Sie dazu?
via GuteWerbung.net
01-03-13
Über Kunden nur Gutes?!
Normalerweise äußert sich wohl kein Dienstleister über seinen
Auftraggeber. Schon gar nicht, wenn dieser ein Kunde aus der Hölle ist. Das gleichnamige Blog
erfreut sich schon seit Jahren großer Beliebtheit.
Jetzt gibt es ein amerikanisches Pendant, das die sinnbefreiten
Bemerkungen merkwürdiger Agenturkunden in Wort und Bild zeigt. Noch dazu sehr gekonnt. Was
für ein Spaß.
20-01-13
Ganz großes Kino: Malaria. Brasilianischer Cannes-Gewinner.
Malaria from Edson Oda on Vimeo.
Der brasilianische Texter und Regisseur Edson Oda gewinnt mit einem aufwändig produzierten Kurzfilm im Westernstil in Cannes. Das Besondere: Die Geschichte namens "Malaria" wird komplett am Schreibtisch erzählt. Zum Einsatz kommen dabei Origami und Kirigami, Comic-Zeichnungen, Schere, Brieföffner, ein Schnapsglas und ... seht selbst.
In der Geschichte geht es um den Auftragsmörder Fabiano Carreira, der den Tod selbst umbringen soll. Bäng!
Continue reading "Ganz großes Kino: Malaria. Brasilianischer..." »14-01-13
Rettet die "Negerleins"
Zuerst dachte ich noch, es sei ein Scherz: Bei Pippi
Langstrumpf wurde der "Negerkönig" gegen einen
"Südseeherrscher" eingetauscht. Und nun trifft Political
Correctness auf "Die kleine Hexe". Der Neger muss weg, so
der Thienemann Verlag und löscht "wichsen" gleich
mit. Weil Kinder Schuhe "wichsen" nicht mehr kennen. Na
und? Kinder wissen vieles nicht und erfahren so viel aus Büchern.
Auch und gerade alte Wörter und deren Gebrauch. Deswegen war und ist
Lesen schon immer gut und lehrreich gewesen.
Ich bin gespannt, wann dem Pestalozzi Verlag auffällt, dass die "Zehn kleine Negerleins" untragbar und unbedingt gegen "Zehn kleine Schwarze" ausgetauscht werden müssen. Und der gleichnamige Krimi von Agatha Christie steht gleich mit auf dem Index der "politisch unkorrekten" Bücher.
Natürlich kenne ich auch die Argumente der Befürworter der politisch korrekten "Sprachglätter". Sprache sei lebendig, ständig im Fluss und man müsse unzeitgemäße Begriffe eben in die Moderne hieven. Wer das will, möge bitte neue Texte und neue Kinderbücher verfassen aber bitte die Finger von bestehender Literatur lassen.
Das Börsenblatt lädt zur Umfrage ein: "Dürfen Kinderbuchklassiker sprachlich geglättet werden"
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