Es ist
schon erstaunlich: Da nehmen über 3000 Menschen an einem Gewinnspiel
teil, zwei Drittel wissen die richtige Lösung und schreiben diese
auch - so wie ausdrücklich gefordert wurde - rechtsprachlich
korrekt ins Formular und wer beschwert sich darüber, keinen Gewinn
kassiert zu haben? Jemand, der den Satz eben nicht richtig
geschrieben hat. Auf die Idee muss man erst mal kommen. Dabei war
der Rechtsweg, wie bei jedem Gewinnspiel, ausdrücklich
ausgeschlossen. Damit hier keine Missverständnisse aufkommen: Der
Lösungssatz wurde von den Teilnehmern per Formular eingetippt. Die
anschließende Auswertung übernahm eine unbestechliche Software,
die nur zwischen richtig und falsch unterscheiden kann. Fairer geht
es nicht.
Noch ein Beispiel: Ungefähr ein Mal im Monat verwechselt jemand Text aus meinem Arbeitsprobenarchiv mit einem aktuellen Handelsangebot. Ich habe mich zähneknirschend schon daran gewöhnt, dass sich niemand bedankt, wenn ich über den Irrtum aufkläre und auf den entsprechenden Händler verweise. Gestern schoss allerdings jemannd den Vogel ab und beklagte sich über meine, angeblich unpassende Antwort, in der u.a. stand: "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil".
Wahrscheinlich werde ich demnächst derartige Fragen nicht mehr beantworten. Denn für unhöfliche, gedankenlose und lesefaule Fragensteller ist mir meine Zeit wirklich zu schade.


Ich fasse es nicht. Schon wieder habe ich
einen erwischt, der beim Lösen seiner Hausaufgaben im Fach Online-PR
einen Artikel aus dem Internet eins zu eins kopiert hat. Wobei der
Artikel noch nicht einmal als Antwort passte. Dagegen hätte ein
Blick ins Lehrheft genügt, um die richtige Antwort zu
wissen.
Robert beklagt sich bitter über die 


