Ich lese gerade Anne Schüllers Artikel
"Angst ist der größte Erfolgskiller" und
nicke Applaus. "Nur in heiteren Hirnen können Höchstleistungen
entstehen" sagt die Autorin auch und damit hat sie
zweifelsohne Recht.
Je länger ich Freelancer bin, desto öfter ertappe ich mich dabei, Kunden und Projekte auch nach ihrem Spaßfaktor abzuklopfen. Natürlich kann ich im Grunde alles betexten, doch will ich das auch? Nein. Lieber gebe ich Projekte ab, bevor ich mir die gute Laune verderben lasse.
Ganz ähnlich verfahre ich inzwischen mit Anfragen von Leuten, die "Unique Content" zum festgelegten Mini-Wortpreis fordern. Denn wer den Wert eines Textes nach Cent pro Wort bemisst, hat noch nicht verstanden, wie wertvoll gute Werbetexte tatsächlich sind. Bitte nicht missverstehen: Nichts gegen "Unique Content" aber dessen Wert hat doch nichts mit der Länge des Textes zu tun. Und auch nicht damit, ob ein Wort 5 Cent oder 5 Euro kostet. Wer Wörter möglichst billigst einkaufen möchte, sollte vielleicht besser einen Romancier beauftragen. So einer quasselt gerne zigtausende Unique-Content-Wörter. Lesefreundlich vielleicht aber, verkaufstechnisch gesehen, vollkommen wertfrei.

Ich frage mich, was Auftraggeber dazu
veranlasst, einen Zwischenhändler einzuschalten, um Webtexte
einzukaufen? Wozu sollte das gut sein, außer um die Taschen eines
Contenbrokers zu füllen. Egal ob Textbroker oder Contentworld: Der
Texter bekommt nur einen Bruchteil seines eigentlichen Honorars. Und
genau betrachtet bekommt der Auftraggeber auch nur das
geliefert: Buchstabensuppe.
Das nenne ich Jobsharing. Während Candy in
Köln auf der ISM weilt, blogge ich süße Neuheiten in ihr
Google ändert seinen Suchalgorithmus, meldet
Manchmal weiß ich nicht, ob ich über 





