Dass Twitter starkes Marketingpotenzial hat, erkennen Marketer recht schnell. Einziger Haken: Sie benötigen jede Menge Followers, sprich Reichweite. Üblicherweise gewinnen Gelegenheitstwitterer (so wie ich) täglich etwa 2 bis 10 neue Follower, je nachdem, wie aktiv man selbst eben ist. Wie man dagegen in sieben Tagen 1000 Followers Tagen gewinnt, erklärt dieses Video. Sehenswert.
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31-03-09
Wie Sie mit Twitter schnell Reichweite gewinnen.
04-03-09
Alles Twitter, oder was? Twitter auf allen Kanälen.
Twitter ist das Thema der Woche - scheinbar in
allen Medien. Selbst das Morgenmagazin "Volle Kanne" gibt
das Beste zu Twitter zum Besten. Fast gleichzeitig erscheint in der
Computerzeitschrift Chip "Die zehn beliebtesten Twitter-Anwendungen".
Internetworld-Business verbreitet das Bloggergerücht, Google wolle
Twitter kaufen. In iBusiness finden sich zum Stichwort Twitter 105 Artikel im Archiv.
Shopbetreiber-Blog findet und empfiehlt 50 Twitter-Tools und Tutorials. Shoplupe
entdeckt Twitters Einfluss auf SEO und
veröffentlicht fünf Thesen zu Microblogging. Kollegin Petra
installiert gleich ein eigenes Twitterverzeichnis Literatur. Ein ebenso
vielseitiges und spannendes Twitterverzeichnis für Fotografen führt Olaf
Bathke. Lauter gute Ideen und Projekte.
Eigentlich hätte ich vermutet, dass die Zahl deutschsprachiger Twitter-User inzwischen schon ziemlich hoch sein muss. Jetzt fanden die Webevangelisten jedoch heraus, dass es derzeit nur 27.000 aktive deutschsprachige Twitternutzer gibt. Ich lasse die Zahl und den Artikel einfach mal unkommentiert im Raum stehen und verkneife es mir, Skepsis zu zeigen. Schließlich ist alles im Fluss und was heute ausgezählt und richtig sein kann, werden morgen schon Zahlen von vorgestern sein. Denn Twitter wächst und wächst ungebremst. Und was noch viel wichtiger ist: Twitter entfacht die Fantasie von Nutzern und Marketern. Schon jetzt nutzen einige Shopbetreiber Twitter fleißig. Zusätzlich werden Angebote und Gutscheine über spezielle Twitter-Accounts verteilt und wer diesen folgt, akzeptiert getwitterte Werbebotschaften von vorne herein. Besser geht es nicht.
29-11-08
Update: Advent, Advent, ein Rätsel rennt.
Es geht los: Candys großes
Adventsrätsel 2008 ist fertig, das Formular für die Antworten
ebenso, der Blogeintrag über die spendablen Sponsoren ist
geschrieben ... Morgen lade ich noch alle Newsletter-Abonnenten ein,
beim Adventsrätsel mitzumachen und ihr Können zu beweisen. Jetzt
liegt es an den Teilnehmern selbst und an den Trommeln der
Blogosphäre, ob die Aktion ein Volltreffer wird. Was ich jetzt schon
verraten kann: Der Einsatz lohnt sich. Denn für Naschkatzen gibt es
einiges zu gewinnen. Doch auch Leseratten, Briefschreiber, Eltern
kleiner Kinder, Blumenbilderfreunde und Hobbyfotografen dürfen sich
freuen. Am besten ist, Sie spicken schnell mal rüber in Candys Bonboniere. Dort stehen alle
Preise.
Also bitte lassen Sie mich nicht hängen, sondern verlinken Sie http://www.advent.candyandmore.de wo auch immer es passt. Bild und Bannerchen dazu dürfen Sie gerne mitnehmen und verwenden.
Continue reading "Update: Advent, Advent, ein Rätsel rennt." »10-02-08
Aufgemerkt: Verkaufen Sie sich nicht über den Preis!
Und schon wieder gibt es einen Laden, bei
dem angeblich die Kunden selbst bestimmen können, wie viel ein
bestimmtes Produkt kostet. Anfangs klingt das ja noch interessant,
aber dann ...
Nur ein Produkt pro Tag: Der Jetzt-oder-nie-Nerv ist bei mir nicht sonderlich sensibel. Jedenfalls kann ich mir kaum vorstellen, dass ich irgendein Teil spontan kaufe, nur weil es gerade 10, 20 oder 30 Prozent billiger ist als sonst. Wenn mich das Produkt zum regulären Preis nicht interessiert, dann helfen auch keine Prozente. Möglicherweise ist das auch eine Generationenfrage.
Schon das Preis-Aufdecken kostet 90 Cent! Mmh - das finde ich zumindest irritierend. Passt aber zu der heutigen Glückspielmentalität. Dazu passt dann auch, dass Kunden über 18 sein müssen, um bestellen zu können. Wenigstens etwas! Ob das allerdings eine ernstzunehmende Hürde für jugendliche Zocker ist, wage ich mal zu bezweifeln.
Damit gehört die Rabattschlacht zu den Angeboten, die die Welt nicht braucht.
Egal ob nun Rabattschlacht, Woot, Guut, Schutzgeld, Luupo ... Liveshopping nervt! Bedeutet es doch nichts anderes, als dass normale Läden überteuerte Produkte anbieten. Beruhigen Sie mal einen Kunden, der 100 Euro für ein Produkt bezahlt hat und dann entdeckt, dass es dasselbe Produkt via Liveshopping zum halben Preis gegeben hätte. Hat der reguläre Händler etwa nicht ordentlich kalkuliert oder zockt er seine Kunden grundsätzlich ab? Das Vertrauensverhältnis wird durch solche Aktionen empfindlich gestört. Ganz nebenbei verliert das 100 Euro teure Produkt auf einen Schlag gleich 50% an Wert. Enttäuschend für jeden, der dafür lange sparen musste.
Die Halbwertzeit bei technischen Geräten ist für mein Gefühl schon viel zu gering. Durch Liveshopping bekommt dieser inflationäre Wertverlust eine völlig neue Dimension. Ob das die Sache für die Betreiber und andere Shopbetreiber wert ist, wage ich sehr zu bezweifeln.
06-11-07
Kaufanreizprogramme mit Charme und Fantasie
Fünf Jahre nach Erscheinen der E1,
präsentierte Olympus Mitte Oktober im fernen Korea sein neues
Flagschiff: die E3. Seither ist in den diversen Foren die Hölle los. Erste
Demobilder
(auch hier )werden bestaunt, die Technik wird
haarklein analysiert, zumeist männliche Profis
(und Möchtegernprofis) diskutieren über Rauschverhalten, Chip, Crop,
Staubfilter und Antiwackelmodi. Und dabei haben, zumindest hier in
Europa, bisher nur ganz wenige Menschen die E3 überhaupt in Händen
gehalten. Nichtsdestotrotz kann man die E3 beim Händler des
Vertrauens (oder im Internet) vorbestellen.
Pfiffige Fotohändler wissen die Gunst der Stunde zu nutzen und ergänzen Olympus Kundenbindungs-und Neukundengewinnungs-Angebote mit durchaus überzeugenden Einführungsangeboten. Lange bevor ein offizieller Auslieferungstermin fest steht. Newsletter, die nicht nur schnöde werben, sondern mit vielen Detailinformationen aufwarten, machen es dem bekennenden Olympusfreund sehr schwer, das verlockende Angebot abzulehnen.
Erstaunlicherweise gibt es jedoch auch Olympus-Händler, die noch nicht einmal auf aktive E-Mail-Anfragen ihrer Kunden reagieren. Die weder Newsletter an potenzielle E-Kunden senden, noch auf Ihrer Website über die neue E3 erzählen. Für mich ist das der entscheidende Grund, eben nicht beim Händler vor Ort zu bestellen, sondern bei einem Händler, der seinen Internethandel so persönlich, wie irgendmöglich betreibt. Beratung via Telefon und E-Mail schreibt er groß und wie er seinen Kunden das Warten auf die E3 versüßt, weiß er auch. Heute kam meine Riesling Spätlese aus dem Rheingau an.
26-07-07
Wenn Kunden flügge werden. Oder meinen, es zu sein.
Mit manchen Kunden ist es wie mit den eigenen
Kindern. Irgendwann muss man loslassen und sie die eigenen Fehler
machen lassen. Auch wenn sie dabei auf die Nase fallen.
Seine Glaubwürdigkeit wird leider leiden, wenn er (der Kunde) A verspricht und B dabei meint. Seine Postfächer quellen über, weil er es nicht seinlassen kann, auf jeder Linkfarmseite seine E-Mail zu hinterlassen. Seine einst hochgelobte Website wird zur kunterbunten Litfasssäule, weil er jeder Linkfarm einen Backlink nebst Bannerchen auf der Startseite gönnt. Als wenn auch nur ein einziger Neukunde oder Interessent über einen unbedeutenden Themenkatalog bzw. Linkfarm käme.
Andererseits wartet man als treusorgende Werberin doch nur darauf, dass er mal wieder anruft und um Rat und Hilfe fragt. Wer hier wohl zuerst die Nerven verliert?
06-03-07
Wer schläft, sündigt!
Wenn ein hiesiger Händler drei Tage nach der konkreten Anfrage einer Kundin (Wiederholungstäterin) via Kontaktformular nicht reagiert, verschläft er ein Geschäft. Schade drum. Und dabei heißt es doch immer, man soll lokale Anbieter bevorzugen. Aber wenn diese pennen ... !
Scheinbar hat der betreffende Händler in seinem Laden in der Innenstadt so viel zu tun, dass er es sich erlauben kann, seinen Internetshop schleifen zu lassen. Wirklich schade. Ich habe nämlich weder Lust mich vor Ort von "aroganten Verkäufern ohne Ahnung" ignoriert zu werden, noch auf eine Preisansage per E-Mail so lange zu warten.
19-02-07
Ostergrüße aus dem Fotostudio

Wie doch die Zeit vergeht. In 48 Tagen ist Ostersonntag. Und da Imagepoint es irgendwie nicht schafft, rechtzeitig meine neuesten Osterfotos im öffentlichen Netz anzubieten, muss ich wohl hier kurz mal trommeln. Für den Fall, Sie suchen noch ein lustiges Motiv für Ostergrüße an Ihre Kunden. In der Webgalerie habe ich ein paar Beispiele zusammengestellt.
Preise für lizenzfreie Druckdaten (1x kaufen, unbegrenzt nutzen):
- 30.- Euro (Webausgabe, 480 x 600 Pixel, 72 dpi)
- 140.- Euro (Printausgabe, mind. 1200 x 1200 Pixel, 300 dpi)
Layout für eine gedruckte Karte oder einen E-Mailgruß plus Text gibt's auf Wunsch und gegen kleinen Aufpreis auch dazu, das Wasserzeichen fällt natürlich weg.
18-10-06
Marketing via Unternehmensforum
Neu ist es nicht, Foren auch als Marketinginstrument einzusetzen. Gerade Softwarehersteller und internetaffine Unternehmen betreiben gerne ein eigenes Forum. Signalisiert es doch Dialogbereitschaft und Offenheit. Wichtig ist nur, dass allen Beteiligten klar ist, welches Ziel anvisiert wird (z.B. User-to-User-Dialog, offener Support-Dialog oder Insider-Knowhow-Kompetenz-zeigen) sein. Wer dementsprechend sein Forum lenkt, hat viel zu tun. Moderatoren müssen gefunden, angewiesen und von Zeit zu Zeit auch kontrolliert werden. Und wer letzten Endes die Verantwortung trägt, und damit das Sagen hat, sollte ebenfalls unmissverständlich klar sein. Ist das nicht der Fall, geht der Schuss sehr leicht nach hinten los.
Noch prekärer ist, wenn Unternehmen ein
Support-Forum führen und sich nicht um einlaufende
Kundenfragen kümmern. Noch nicht einmal dann wenn nach Tagen klar
wird, dass andere Forumsteilnehmer zum Thema nichts zu sagen haben.
Und wenn das Kontaktformular nur dazu führt, dem Kunden nach Tagen
des Schweigens ein fettes PDF zu schicken, in dem er
Support-Rufnummern findet, die 2 Euro pro Minute kosten, dann
verbuche ich das als schlechten Service. Nachdem ich 10 Jahre lang
brav mein jährliches Produkt-Abo für gut 120 Euro gekauft habe,
denke ich ernsthaft über einen Wechsel nach.
Da bewahrheitet sich mal wieder die Weisheit: "Wie gut ein Unternehmen tatsächlich ist, erkennt man an seinem Service."
Continue reading "Marketing via Unternehmensforum" »06-09-06
Pro und Contra Business-Weblog.
Ach ja, immer wieder schön, wenn zwei Leute über ein und dasselbe Thema schreiben. Der eine, Klaus Eck, gibt Lesern 10 gute Gründe an die Hand, ein eigenes Weblog zu führen.
Und dann kommt Robert Basic und findet 10 teuflische Argumente gegen ein Business-Blog. Nun gut. Recht haben beide Herren - irgendwie und sowieso.
Punkt 4, "Ihre Kunden" finde ich besonders interessant:
Pro: Diese bloggen vielleicht schon. Wenn Sie ebenfalls online mit einem Corporate Blog vertreten sind, können Sie leichter auf Diskussionen reagieren und Ihr Networking verbessern.
Kontra: Wer höchstens bloggt, ist ein Konkurrent in Polen und einer in Taiwan. Deine Kunden bloggen nicht, sie lesen nicht einmal Blogs. Schon mal Deine Kunden danach gefragt, ob sie wissen, dass ein Blog kein Notizheft ist?
Meine Erfahrung: Einige Kunden lesen meine Blogs aber wenn sie darauf reagieren möchten, rufen Sie schnell an. Das ist schließlich noch einfacher, als einen Eintrag ins Kommentarfeld zu wagen. Mir soll's recht sein.
Apropos Kundenkontakte: Neulich wollte ich wissen, ob man Wissen verschweigen darf und: "Muss ich die Klappe halten, damit der Kunde ungebremst gegen die Wand fahren kann?" Inzwischen erhielt ich von diversen Kunden und Freunden eine eindeutige Antwort: Bitte nicht!
Puh, und ich dachte schon, ich muss mir in Zukunft alle Kommentare und Hinweise verkneifen.






