Schön erklärt: Virales Marketing. Was es ist, wozu es gut ist, wie es geht - und wie es in die Hose geht. Zu Wort kommen u. a. Thomas Zorbach and Martin Oetting.
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26-01-10
Virales Marketing im Fernsehen bei 3Sat
16-10-09
Fleißarbeit: Twittertools für Profis
Wunderbar! Dirk Metzmacher hat eine riesige Anzahl viel versprechender Twittertools getestet. Monitoring, Statistik, zeitversetztes Twittern, analysieren, filtern, suchen, Medien einbinden, Follower finden - es ist alles dabei, was der Profi braucht - oder eben auch nicht.
20-04-09
Ein bisschen Marketing-How-to für blutige Anfänger
Ich vermute mal, Frau Bayerl wird jetzt ein wenig grummeln, weil ich es so offen sage, aber es muss einfach sein. Schon um Profis vom Kauf dieses Buches abzuhalten. Sparen Sie sich die Euros und lesen/sammeln Sie statt dessen das notwendige Fachwissen an der Quelle: Den Blogs und Websites der eigentlichen Autoren der Marketing-Attacke.
Sicher: In der Marketing-Attacke des Herausgeber Stefan Gottschling steht nichts, was falsch wäre. Allesamt sind es jedoch alte Kamellen, die internetaffine und werbeinteressierte Menschen schon längst kennen und ohnehin (seit Jahren) nutzen. Da helfen auch die netten "Arbeitshinweise" und Merksätze nicht.
Die Marketing-Attacke reiht sich damit nahtlos ein in die Serie so genannter Mitmachbücher, bei denen ein bekannter Herausgeber (beispielsweise Torsten Schwarz) fürs Geschäft und genügend Rummel sorgt und zig Autoren den Input liefern. Und sich dabei leider nur selten ergänzen, sondern aus dem Stadium eines in sich geschlossenen Aufsatzes nicht herauskommen. Wie denn auch, wenn doch die Autoren ihre Aufsätze nicht speziell und ausschließlich für dieses Buch geschrieben haben, sondern fürs eigene Blog, für einen Vortrag oder für ein Einsteigerseminar.
Diese Aufsätze sind zwar gut und nett zu lesen, überraschen allerdings höchstens noch blutige E-Commerce-Anfänger. Die restliche Leserschaft winkt gelangweilt ab. Erklär' mir etwas, was ich noch nicht gesehen oder gelesen haben.
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16-09-08
Überraschungspost: Spuren statt Staub
Ist das nicht nett: Förster & Kreuz
haben mir vorab ihr neues Buch "Spuren statt Staub" geschickt - natürlich
in Erwartung einer Rezension. Die wird auch kommen. Vorher muss ich
allerdings etwas Zeit freischaufeln, um das Buch zu lesen.
Vorab nur so viel: Das Layout alleine macht Lust, das Buch tatsächlich auch zu lesen. Auch hier gehen die beiden Autoren neue Wege: Weg mit langweiliger Fachliteratur und hin zu unterhaltsam geschriebenen und erfrischend anders gestalteten Büchern, die eben nicht nur ausgewiesene Wirtschaftsgurus lesen und verstehen können, sondern Jedermann. Eine Seltenheit im Buchregal.
Auf ihrer Website verraten Förster & Kreuz mehr über "Spuren statt Staub": Leseprobe, Video und das Manifest "Woran wir glauben".
Winziger Kritikpunkt: Ich finde es schade, dass auch Förster & Kreuz immer öfter Texte durch Videos ersetzen - ohne zu bedenken, dass noch immer jeder zweite Internetsurfer keinen Breitbandzugang hat. Dabei wäre es doch ein Leichtes, Besuchern beide Medien anzubieten: Text und Video! Suchmaschinen fänden das auch besser.
Nachtrag:
Inzwischen habe ich SPUREN STATT STAUB gelesen und bin restlos begeistert. Meine ausführliche Rezension finden interessierte Leser auf [Vorsicht]Starke Worte.
21-05-08
Zu kurz gesprungen, kein Newsletter-Erfolg.
So nicht, liebes Gartencenter Dehner. Der
Newsletter lockt mit aktuellen Angeboten und wo lande ich? Auf einer
Internetseite, die mir einen "blätterbaren" E-Katalog vor
die Nase hält: Dafür wurde die wöchentliche Printbeilage einfach 1
zu 1 ins Internet gestellt. Prädikat langsam, unbequem, unleserlich.
Interaktivität ist nicht erwünscht - auch nicht möglich. Das
alternative PDF-Dokument hilft da auch nicht richtig
weiter.
Und auch die "Tipps für den Garten" können so nie und nimmer Verkaufsknaller sein. Erfahre ich zwar, wie ich im eigenen Garten Tomaten pflegen kann und dass ein moderner Schaukelstuhl derzeit günstig zu haben ist, nur bestellen kann ich nicht. Lapidar heißt es: Sämtliche Angebote gibt's diese Woche in jeder Dehner Filiale.
Aus die Maus. Nur für drei Tomatenpflanzen fahre ich keine 30 KM und verplempere 2 Stunden Zeit. Der ausladende Schaukelstuhl würde ohnehin nicht in den Kofferraum passen. Dabei müsste ich dringend Pflanzenschutzmittel kaufen. Das tue ich jetzt auch. Allerdings woanders, denn Dehner will ja anscheinend nichts versenden. Außer einem Newsletter, der leider nichts hält, was er verspricht.
Continue reading "Zu kurz gesprungen, kein Newsletter-Erfolg." »15-02-08
Ein süßes Interview im Shopbetreiber-Blog
Ein Interview: Von den ersten Schritten als Ebay-Händlerin zur
stolzen Shopbetreiberin. Hätte ich Simone vor drei Jahren
erzählt, wo sie heute mit ihrem Shop Candy
And More stehen wird, hätte sie mich für verrückt erklärt. Offen
gestanden macht auch mich das Ergebnis schon ein bisschen
stolz.
30-10-07
Die Mitleidstour nervt.
Der Mann säuselt fast weinend ins Telefon
"darf denn eine blinde Dame oder ein blinder Herr auch für Sie
etwas produzieren ..."
Och nö. Schlimm genug, dass hier schon wieder per Kaltakquise unlauter geworben wird. Warum besinnen sich Blinden- und Behintertenwerkstätten nicht endlich auf ihr USP anstatt um Mitleid zu betteln? In vielen Bereichen sind diese Einrichtungen durchaus wettbewerbsfähig. Kein Grund zu jammern.
Diskret verpacken, Kleinteile kleben, bemalen, zusammenstecken, sortieren oder eintüten, Füllstoffe schreddern, Briefe falten und frankieren ... es gibt doch so viele Fusselarbeiten, die zeitaufwändig oder maschinell nicht zu lösen sind. Fehlt noch ein vernünftig kalkulierter Preis und selbstbewusstes Marketing. So aufgestellt, klappt es auch mit den Kunden.
Der Druck auf die Tränendrüse ist völlig fehl am Platz.
23-10-07
Kompendium Onlinemarketing
Gut gemacht, Herr Schwarz. Ihr neuer Leitfaden
Online-Marketing hat mich (dieses Mal) rundherum
überzeugt. Ihnen ist es erneut gelungen, die besten Fachautoren der
Branche zu versammeln. Das Beste jedoch ist: Anders als bei der
hervorgehenden Ausgabe, geistertn die Artikel nicht schon Wochen vor
der eigentlichen Veröffentlichung durch sämtliche Blogs. So finden
auch belesene Insider neue Impulse fürs Onlinemarketing.
Die Fachbeiträge sind - so weit ich sie bereits gelesen habe - erfreulich aktuell und dabei kompakt und gut lesbar geschrieben. So muss ein Kompendium sein, dass das Zeug zum echten Nachschlagewerk der Branche hat. Glückwunsch dazu!
19-10-07
Marketingidee mit groben Schönheitsfehlern
Wie mir scheint, ist Shopflip ein zweischneidiges Schwert. Shopbetreiber sollten
doch froh über jeden Besuch eines Kunden sein und diesen auf der
Seite halten, bis der Kauf abgeschlossen ist. Kunden vorher via
Fremdwerbung zum nächsten Shop zu senden, halte ich für
kontraproduktiv.
Der Kunde kann schließlich nur einmal sein Geld ausgeben. Wofür entscheidet er sich jetzt: Für Fisch oder Fleisch? Fürs selbst gestrickte oder für Mode von der Stange.
Ganz anders sieht es aus, wenn sich ergänzende Shops spezielle Seiten gemeinsam gestalten. Also die Knöpfe zum selbst gestrickten Oberteil. Oder die Vase zum Blumenstrauß. Oder die Jelly Belly Beans zum Harry Potter Buch. Schulhefte zur Kindermode. Das sind logische und für den Kunden auch praktische Verbindungen. Gäbe es jetzt noch einen gemeinsamen Warenkorb ... aber das würde schon zu weit führen. Dann kann Kunde ja gleich zu Vollsortimentler gehen. Oder zu Affiliateseiten, die quasi nur aus Links zahlender Werbepartner bestehen.
Wirklich interessant wird Shopflip erst, wenn sich einige Contentportale daran beteiligen. Ob allerdings dann die kostenlose Mitgliedschaft noch zu halten ist, wage ich zu bezweifeln.
01-02-07
Wenn eine Marke unter freundlichen Beschuss gerät
Bisweilen erfülle ich echte Missionarsarbeit. Dann nämlich, wenn Unternehmer den Wert ihrer eigenen Marke weder erkennen, noch aktiv schützen. Besonders schwierig, wenn jemand eine gut eingeführte Wort-Bild-Marke im fliegenden Wechsel erweitert, ergänzt oder auch mal kürzt. Wenn plötzlich aus [Mein Name]+[Mein Slogan] dieses wird: [Mein Name]+[das mache ich]+[das mache ich auch]+[und das hier auch]+[ist doch auch ganz schick und grad so befragt]+[neu gegründete Gesellschaftsform] baut und dieses Wortungetüm auch noch drucken lässt: in der Zeitung, auf Autos oder Werbeschildern (hier besonders gerne, weil genügend Platz vorhanden ist) - oder auf selbstgedruckten Handzetteln.
Nicht immer gelingt es mir, mich zurück zu halten. Statt dessen haue ich gerne kräftig auf den Tisch, um den Markeninhaber zu ermahnen und zu erinnern, was seine Marke für ihn sein sollte: Ein Schatz, den man hegt und pflegt. Nur dann wirft er nämlich im Laufe der Zeit attraktive Zinsen ab und steigt an Wert.
Manche Markeninhaber fordern diese Missionarsarbeit im Laufe der Zeit gleich mehrfach bei mir ein. Jedes Mal gerate ich dadurch mit mir selbst in Konflikt. Soll ich die Klappe halten und den Kunden einfach machen lassen oder sollte ich besser einschreiten, bevor es zu spät ist? Geht mein Kunde stiften weil ich ihn ermahne oder weil ich genau das versäume. Wacht er auf oder sagt er "lass' mir mei' Ruh'"?






