Schön erklärt: Virales Marketing. Was es ist, wozu es gut ist, wie es geht - und wie es in die Hose geht. Zu Wort kommen u. a. Thomas Zorbach and Martin Oetting.
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26-01-10
Virales Marketing im Fernsehen bei 3Sat
19-02-09
Twitter verstehen und einsetzen
Einige meiner Kunden twittern schon. Andere wissen noch nicht so recht, für was das Gezwitschere eigentlich gut sein soll. Jenen hilft möglicherweise dieses Video auf die Sprünge:
Außerdem lesenswert:
09-02-09
Noch ein Liveshopping-Modell macht dicht: Urdeal dealt nicht mehr
Eigentlich war mir schon von Anfang an klar, dass Liveshopping auf Dauer keinen Bestand haben kann. Nachdem Schutzgeld.de im November 2008 dicht gemacht hat, schließt nun Urdeal.de Das Kapital würde fehlen, sagen die Betreiber. Ich denke jedoch, der Fehler liegt einfach in der Kalkulation. Wer als Händler nicht ordentlich kalkuliert, dem geht eben irgendwann die Puste aus. Und wer nur auf Minipreise und knausernde Laufkundschaft baut, wird schnell verlassen. Es gibt nämlich immer einen, der es billiger macht.
Nachtrag: Zwei Tage nach dem öffentlich verkündetem Ende rudert Urdeal zurück. "The Show must go on!" Konkreter werden die Macher allerdings nicht. Es bleibt also abzuwarten, wer, wie und was Urdeal zukünftig dealt.
22-08-08
Nachtrag zu Nils und Warte bis September
Hintergrundinfos und reichlich Kommentare zur IKEA-Kampagne Warte bis September sind derzeit bei Off the Record zu lesen.
Eigentlich fehlt dazu jetzt ein pfiffiger Gegenentwurf: Warte nicht bis September. Lebe jetzt und spare sofort - natürlich auch von IKEA.
23-04-08
Zu spät entdeckt, jedoch vorhersehbar
Robert beklagt sich bitter über die Machenschaften von Spokeo. Aber mal ehrlich,
jeder der im Netz unterwegs ist, sollte längst hellhörig werden,
wenn irgendein Dienst das Auslesen des privaten Adressbuches
anbietet.
Wenn Adressenbroker 1-5 Euro pro Adresse
verlangen, wundert es mich nicht, dass so manch' ein oberkluges
Webzwopunktnulldingens durch das Abgleichen von
Adressen bösen Service, mal eben die Portokasse füllt.
Ob seriöse Adressenbroker ehrlicher an ihre wertvolle Ware kommen, sei einmal dahin gestellt.
21-04-08
Massenkompatibel ist nicht zwangsweise gut.
Eresult vergleicht Kundenbewertungssysteme, sagt Internetworld
Business. Ob Sternchen verteilen, Rezensionen schreiben oder
Rezensionen bewerten: Das wahre Dilemma der beliebten Web
2.0-Methoden ist, dass der Geschmack der Masse über den des
einzelnen Individuums gestellt wird. Und was sagt das über die
Qualität des Produktes selbst aus? In der Regel nichts!
Selbst angeblich objektive Testberichte der Verbraucher-Medien können, wenn überhaupt, nur technische Anhaltspunkte geben. Mehr jedoch nicht. Fazit: Jedes, noch so konsumentenfreundliche Bewertungssystem muss scheitern, wenn es um individuellen Geschmack geht.
Insofern kann sich so mancher Shopbetreiber den Aufwand mit den Produktbewertungen auch sparen und sich statt dessen auf besseren Service konzentrieren.
09-05-07
Kommt Zeit, kommt RSS
Vor knapp zwei
Jahren, wünschte ich mir von Oxid-Esales ein
RSS-Schaufenster. Die Diskussionen im Oxid-Forum über RSS waren
spannend und versprachen viel, doch führten zu nichts. Vor einem
Jahr kamen zwei RSS-Module heraus, aber ein echtes RSS-Schaufenster,
das so ähnlich wie meine Blumenbilder im Seitenstreifen
funktioniert, ist bislang noch immer nicht dabei. Schade, dabei
steckt in der RSS-Technik doch so viel Potenzial. Das hat jetzt wohl
auch Amazon erkannt. Internet-World meldet soeben:
Continue reading "Kommt Zeit, kommt RSS" »Amazon setzt auf Tag-Feeds
Der weltgrößte Internethändler bietet neuerdings RSS-Feeds für Produkt-Tags an. Kunden des Online-Versenders Amazon können sich in bestimmten Produktgruppen via RSS-Feed über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden halten lassen. Die neue Funktion ist in einigen Bereichen von Amazon.com schon verfügbar und soll weiter ausgebaut werden. Wann Amazon Deutschland nachzieht, ist noch nicht bekannt.
19-01-07
Das integrierte Mitmachbuch ist da
Eines muss ich Torsten Schwarz lassen:
Web 2.0 praktiziert er auch ohne Web und schon lange bevor es zum
viel genannten Buzzword wurde. Schließlich bringt er regelmäßig
„Mitmach-Bücher“ heraus – mit sehr großem Erfolg.
Dieses Mal geht es also um ein Thema, das Werber und Werbungtreibende gleichermaßen interessiert: integrierte Kommunikation und Web 2.0
Fangen wir bei den neuen Werbern an. Also denen, die schon seit Jahren ihren Kunden vorpredigen, wie wichtig es ist, in allen Medien durchgängig in der gleichen Corporate Identity aufzutreten. Große Unternehmen haben das längst begriffen und praktizieren es auch. Manche sogar ohne Rücksicht auf den Rest der Welt. Anders kann man nämlich den Kampf der Telekomiker um ihr Magenta und andere begleitende Elemente, wie das T nicht interpretieren.
Wenn also mit einem Blick klar wird, hier werben die Telekomiker, dann haben die Werber es gut gemacht und weil sie dabei sämtliche Medien (Funk, Fernsehen, Dialogmarketing, Web, Messe, Verkehrsmittelwerbung, Außenwerbung etc.) gleichermaßen mit Margenta, ihrem Logo und identischen Werbeaussagen und Bildern beglücken, dann ist dies Integrierte Kommunikation. Das war jetzt die einfache Erklärung. Tiefgreifender und fachlich fundiert erklärt, steht das im Leitfaden.
Continue reading "Das integrierte Mitmachbuch ist da" »12-01-07
Keine Frage der Ehre: Bloggen für Geld!
Biggi mag auftragsmäßiges Bloggen nicht. Ich schon. Sehr sogar - allerdings muss mir das Thema liegen. Ich wüsste auch nicht, was dagegen spricht. Ich bin Werbetexterin und trommele quer durch alle Medien - natürlich gegen Geld. Eine andere Einnahmequelle habe ich nicht. Was spielt es für eine Rolle, ob sich das Medium nun Website, Blog oder Broschüre nennt. Überall präsentiert sich der Herausgeber im besten Licht (zumindest versucht er es) und in den wenigsten Fällen macht der Herausgeber es selbst. Er lässt die Profis ran: für Text, Grafik, Layout und Programmierung.
Corporate Blogs werden idealerweise von denen bestückt, die "mitten drin" sind. Das kann der Chef oder die Chefin sein, fähige Mitarbeiter mit Schreibambitionen - oder eben eine Texterin, die sich auch sonst um die Werbetexte, Newsletter, PR und ähnliche Aufgaben kümmert. Wenn sich mehrere Blogautoren die Arbeit teilen, um so besser für die Leser. Eine Zeitung wird auch nicht von einem Redakteur oder Journalisten alleine geschrieben. Erst die Mischung macht das Medium so richtig interessant.
Ein bisschen anders sieht es aus, wenn Agenturen Blogger einkaufen, die vorgefertige "Meldungen" publizieren. Das fällt unter den Begriff planmäßiges Seeding und genau genommen müssten solche Beiträge auch als "Werbeanzeige" deutlich markiert werden.
15-12-06
Desillusioniert: Viral Marketing
Er regt sich gerade über dieses Interview auf. Aber mal ehrlich, so neu ist diese Interpretation über Viral Marketing doch beleibe nicht. Schon Sascha Langer erzählt in diesem Buch seitenweise wie Seeding in den Foren läuft und dass nicht ordentlich durchdachte bzw. vorbereitete Viral Marketing-Kampagnen genau daran scheitern.
Mich erinnert das an die tollen jungen Hechte, die derzeit Web 2.0 in den Himmel und Neuentdeckung preisen und gar nicht fassen können, dass wir alten Internethasen dieselben "Methoden" schon vor knapp 10 Jahren im Usenet nutzten, um eben Kontakte herzustellen und zu intensivieren.






